Kongress Arbeitsrecht 2016

Der Kongress Arbeitsrecht fand am 1. und 2. März 2016 erneut im Marriott Hotel am Potsdamer Platz in Berlin statt.

Der 11. Kongress Arbeitsrecht 2016 vermittelte den Teilnehmern in kompakter Form Kenntnisse und Erfahrungen darüber, was im neuen Jahr und in der zweiten Hälfte der Legislaturperiode an rechtspolitischen Entwicklungen und der Rechtsprechung wichtig ist.

Zu den zentralen Themen des Arbeitsrechts zählten zum Beispiel die Digitalisierung und ihre Auswirkungen auf die Arbeitswelt, das Tarifrecht mit den Fragen nach der Zukunft der Tarifeinheit und damit der Zukunft der Tarifautonomie insgesamt, Erfahrungen mit dem Mindestlohn sowie die Sicherung von Arbeitsteilung, Spezialisierung und flexibler Beschäftigung in Gestalt von Zeitarbeit und Werkverträgen.

Abgerundet wurde dies durch einen Ausblick auf das auch zukünftig im Fokus der betrieblichen Personalpolitik stehende Thema von Vereinbarkeit von Familie und Beruf, gerade vor dem Hintergrund des zum 1. Januar 2015 in Kraft getretenen novellierten Elternzeitgesetzes, sowie den Änderungen bei Pflege- und Familienpflegezeit.

Die deutsche Gesellschaft steht aus verschiedenen Gründen vor bisher kaum vorstellbaren Umbrüchen und Umwälzungen. Das gilt für die aktuelle Situation Europas, das gilt nicht minder für die Anforderungen, die rechtspolitische und die technische Entwicklungen an jeden Arbeitgeber und jeden Arbeitnehmer stellen. Dieses Umfeld lässt sich nicht durch arbeitsrechtliche Regelungen verändern, das Arbeitsrecht wird aber diesen Entwicklungen folgen müssen. Einen Baustein des dafür notwendigen Rüstzeugs lieferte der Kongress Arbeitsrecht 2016 im März.

23. Aug 2016

Keine Digitalisierung der Personalakte eines Landesbeamten

23. August 2016
Quelle: pixabay.com
Die Digitalisierung von Personalakten eines Landesbeamten durch einen privaten Unterauftragnehmer ist nicht zulässig. Es fehlt dafür an einer Rechtsgrundlage für die Herausgabe der Dokumente. Das entschied das OVG Schleswig-Holstein mit Beschluss vom 27.7.2016 (2 MB 11/16). Ein Landesbeamter war mit der beabsichtigten Digitalisierung seiner Personalakte durch einen externen Scan-Dienstleister nicht einverstanden Er hatte aus diesem Grund zunächst erfolglos beim VG einstweiligen Rechtsschutz ersucht und dann Beschwerde bei OVG Schleswig eingelegt.

» mehr


09. Aug 2016

BDA-Hauptgeschäftsführer Steffen Kampeter: Gelebte Vielfalt und Toleranz gehören zur DNA der Unternehmen – dafür braucht es keine neuen Vorschriften

Anlässlich der Vorstellung der Evaluation des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) durch die Antidiskriminierungsstelle des Bundes erklärt BDA-Hauptgeschäftsführer Steffen Kampeter:

» mehr